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Philosophien sind artikulierte und systematisierte Weltanschauungen.
Die Philosophie stellt Grundannahmen über die Welt und die Beziehungen der Menschen zu ihr zur Verfügung. Sie zieht Schlussfolgerungen aus diesen Annahmen – und stellt sie anderen Grundannahmen und den Schlußfolgerungen, die aus ihnen zu ziehen sind, gegenüber. Damit ermöglicht sie den Menschen, aus alternativen Weltanschauungen und Menschenbildern auszuwählen. Alle Aussagen über die Welt einschließlich der Menschen und deren Beziehungen untereinander und zu anderen Komponenten liegen – auf welchen kurzen oder längeren Wegen auch immer – solche Annahmen zugrunde. Teilt man die Annahme nicht, betritt man ein anderes philosophisches Gebäude. Ebensowenig, wie sich Menschen außerhalb der Welt stellen können, ist es ihnen möglich, außerhalb jedes philosophischen Gebäudes zu stehen.
Die triadische Weltanschauung basiert auf konstitutiven → Grundannahmen.
Die Annahmen erzeugen eine eigenartige Komplexität der Welt, zu der sich die Menschen verhalten müssen. Das NTD zieht aus diesen philosophischen Axiomen Konsequenzen für die Praxis der Menschen.
Dabei ist immer auch die Frage zu stellen: Wieviel Komplexität können die Menschen bewältigen?
Die Beantwortung der Frage setzt Annahmen über den Menschen, seine Sinne, Organe, Emergenzen voraus - und erzeugt solche.
► Auch die Menschen sind ungleich.
Deshalb haben sie unterschiedliche Ressourcen und Programmeder Komplexitätsbewältigung. Jedes Individuum wird im Idealfall Grundannahmen auswählen, die für es passen.