FAQs zum Neuen Triadischen Denken® (NTD)



Ziele und Leistungen des NTD
  • Ziel des triadischen Denkens und der triadischen Modelle ist es, die hohe Komplexität inhomogener Phänomene, simultaner Prozesse und architektonischer Beziehungen zu erfassen und im Wahrnehmen, Denken und Handeln in der Praxis zu erhalten - und es am Ende triadisch zu reduzieren.
    Das triadische Denken steht insoweit im Widerspruch zur zweiwertigen Logik; es eignet sich nicht für die Modellierung trivialer Systeme, einzelner linearer Prozesse und einfacher monokausaler oder linearer Beziehungen

  • Wenn es bislang vornehmstes Ziel wissenschaftlichen Denkens war, die Komplexität der Phänomene solange zu reduzieren, bis ein homogenes, widerspruchsfreies Modell vorliegt, so strebt das triadische Denken multifaktorielle dynamische Modelle als Ziel an. Die Dynamik gründet letztlich in den Unterschieden zwischen den drei Faktoren der Trias, aus deren Interaktion und den wechselnden Prämierungen das zu erklärende Phänomen emergiert.
    Triadische Modelle sind inhomogen und haben mehrere Ebenen.

  • Statt binärer Schematisierungen fördert das triadische Denken die Fähigkeit zum Oszillieren zwischen verschiedenen Dimensionen bzw. Perspektiven, Programmen und Bedeutungen.

ntdfaqs, id1424, letzte Änderung: 2021-10-25 10:53:04

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